Orientierung

Häufige Fragen

Ehrliche Antworten, bevor Sie unterschreiben. Plus: typische Kostenfallen, die Sie kennen sollten.

Hier finden Sie ehrliche Antworten auf die Fragen, die Bauherrinnen und Bauherren mir am häufigsten stellen. Keine Werbesprüche, sondern das, was Sie wissen sollten, bevor Sie unterschreiben. Ergänzend: die Checkliste Hausbau (PDF), der Überblick zum Verbraucherbauvertrag und der Blick hinter die Kulissen.

Allgemein & Beratung

Was kostet Ihre Beratung?

Die Erstberatung und die Begleitung bis zur Vertragsunterzeichnung sind für Sie als Bauherrin bzw. Bauherr kostenfrei. Ich werde vom Hersteller vergütet. Das sage ich transparent; Sie sollen wissen, wofür ich stehe und wofür nicht.

Sind Sie an einen Hersteller gebunden?

Ich arbeite mit einem der modernsten Fertighaushersteller Deutschlands zusammen. Das ist kein Vergleichsportal mit zehn Angeboten. Dafür kenne ich Produkte, Preise, Bauablauf und typische Stolpersteine sehr genau und kann ehrlich sagen, was geht und was nicht.

Beraten Sie deutschlandweit?

Ja. Persönlich vor Ort, per Video oder telefonisch. Viele Gespräche starten digital; die wichtigen Schritte (Grundstück, Werkstatt, Vertragsdurchsprache) machen wir so, dass Sie sich sicher fühlen.

Was ist der Unterschied zwischen Fertighaus und Massivhaus?

Beim Fertighaus werden Wände und Decken vorproduziert und auf der Baustelle montiert. Das spart Zeit und macht Qualität besser planbar. „Massiv“ bezieht sich oft auf Mauerwerk. Unser Holzhaus wird in Holzrahmen- bzw. Holztafelbauweise gefertigt und ist ein vollwertiges, langlebiges Eigenheim mit sehr guter Dämmung.

Kosten & Finanzierung

Was kostet ein Fertighaus ungefähr?

Das hängt von Wohnfläche, Ausstattung und Energiekonzept ab. Nutzen Sie den Haus-Kostenrechner und den Baunebenkosten-Rechner. Wichtig: Grundstückspreis und Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, ggf. Makler) sind bei uns bewusst getrennt, weil sie vom Standort abhängen.

Was sind Baunebenkosten beim Fertighaus?

Alles, was nötig ist, damit das Haus auf Ihrem Grundstück stehen und nutzbar sein kann: Erdarbeiten, Bodenplatte oder Keller, Anschlüsse, Baustelleneinrichtung, ggf. Außenanlagen. Details und eine realistische Schätzung finden Sie unter Baunebenkosten.

Wie viel Eigenkapital brauche ich?

Viele Banken empfehlen 20-30 % der Gesamtkosten. Die Kauf- bzw. Baunebenkosten sollten möglichst aus Eigenkapital kommen. Mit weniger Eigenkapital steigen Zins und Risiko. Im Finanzierungsrechner sehen Sie den Effekt von mehr oder weniger Eigenkapital und von KfW-Förderung.

Welche Förderungen gibt es 2026?

Zentral sind KfW-Programme wie Wohneigentum für Familien (300), klimafreundlicher Neubau (297/298), klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment (296) und Wohneigentumsprogramm (124). Details und Rechner: Fördermittel. Konditionen ändern sich; verbindlich ist immer die aktuelle KfW-Auskunft.

Planung, Bau & Vertrag

Wie lange dauert der Bau?

Die Montage der vorgefertigten Elemente dauert oft nur wenige Tage. Bis zur schlüsselfertigen Übergabe rechnen Sie typischerweise mit mehreren Monaten, je nach Ausbaustufe, Wetter und Gewerken. Die echte Zeitachse hängt von Genehmigung, Finanzierung und Grundstücksvorbereitung ab.

Was ist ein Verbraucherbauvertrag?

Bei einem Vertrag über den Bau eines neuen Gebäudes mit einem Verbraucher gelten §§ 650i ff. BGB: klare Beschreibung, verbindliche Angaben zu Fertigstellung, besondere Regeln zu Abschlägen und Sicherheit. Mehr dazu auf der Seite Vertrag. Das ist eine Orientierung, keine Rechtsberatung.

Gibt es Festpreis?

Ein sauberer Vertrag definiert Leistung und Preis klar. Achten Sie auf Vorbehalte (z. B. Boden, Anschlüsse, Behördenauflagen) und darauf, was „schlüsselfertig“ wirklich umfasst. Ich gehe mit Ihnen die Liste Punkt für Punkt durch, bevor Sie unterschreiben.

Was ist eine Fertigstellungsbürgschaft?

Eine Sicherheit, die Sie absichert, falls der Unternehmer die Fertigstellung nicht leisten kann. Im Verbraucherbauvertrag gibt es gesetzliche Mindestschutzregeln (u. a. Fertigstellungssicherheit). Lassen Sie sich die konkrete Absicherung im Vertrag zeigen.

Wie lange ist die Gewährleistung?

Für Bauwerke gilt in der Regel eine fünfjährige Mängelhaftung nach Abnahme (§ 634a BGB). Was „Abnahme“ bedeutet und worauf Sie achten sollten, steht unter Vertrag.

Energie & Technik

Was bedeuten EH40, KFN und QNG?

EH40 beschreibt ein Effizienzhaustandard-Niveau. KFN steht für klimafreundlichen Neubau (KfW). QNG ist das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude und kann höhere Förderbeträge freischalten. Mehr Vergleich und Einordnung: Fördermittel.

Ist eine Wärmepumpe Pflicht?

Nicht pauschal „Pflicht“, aber für viele Förderpfade und den heutigen Energiestandard üblich und sinnvoll. Ob und welche Anlage zu Ihrem Grundstück und Ihrem Haus passt, klären wir mit dem Hersteller und ggf. dem Energieberater.

Typische Kostenfallen

  1. Nur den Hauspreis im Kopf haben. Bodenplatte/Keller, Erdarbeiten, Anschlüsse und Außenanlagen fehlen oft in der ersten Zahl.
  2. Grundstücksqualität unterschätzen. Hang, Altlasten, schlechter Boden, lange Anschlusswege treiben die Baunebenkosten.
  3. „Schlüsselfertig“ falsch verstehen. Maler, Bodenbeläge, Außenanlage, Carport oder Küche können Extra sein.
  4. Förderung zu spät denken. Manche Programme verlangen Vorhabensbeginn-Regeln und Nachweise vor Vertragsstart.
  5. Eigenleistung romantisch planen. Zeit, Fachkenntnis und Gewährleistungslücken werden oft unterschätzt.
  6. Rabatte ohne Leistungsabgleich. Ein niedriger Preis bei weniger Leistung ist kein Schnäppchen. Siehe Kulissen.
  7. Finanzierung nur über die Rate denken. Restschuld nach Zinsbindung und Gesamtkosten zählen. Nutzen Sie den Finanzierungsrechner.
  8. Vertragsvorbehalte überlesen. Preisanpassungen bei Boden, Leitungen oder Behördenauflagen gehören auf den Tisch, bevor Sie unterschreiben.
Fertighaus mit Herz

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